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Die Darm-Hirn-Achse: Wie der Vagusnerv Darm und Gehirn verbindet

  • 21. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Unser Darm und unser Gehirn stehen in ständigem Austausch. Die wichtigste Verbindung bildet dabei der Vagusnerv, der Signale zwischen beiden Organen überträgt. Tatsächlich verlaufen etwa 80 % seiner Nervenfasern vom Darm zum Gehirn.


Entscheidend: Eine gesunde Darmbarriere, die natürliche Schutzfunktion des Darms, und ein ausgewogenes Mikrobiom, also die Darmflora. Gerät die Darmbarriere aus dem Gleichgewicht, können Entzündungsprozesse entstehen, die sich auch auf das Nervensystem und das Wohlbefinden auswirken.


Eine Studie beschreibt den Vagusnerv als zentrale Schaltstelle der Darm-Hirn-Achse. Die Autoren zeigen, dass Darmbakterien und ihre Stoffwechselprodukte über den Vagusnerv mit dem Gehirn kommunizieren und so unter anderem Stressreaktionen und die Darmfunktion beeinflussen können.[1]


Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass Ernährung, körperliche Aktivität und Stress einen wesentlichen Einfluss auf das Darmmikrobiom und die Darm-Hirn-Achse haben. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung sowie regelmäßige Bewegung können die Darmgesundheit fördern und die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn unterstützen.[2]


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[1] Bonaz B., Bazin T., Pellissier S. (2018). The Vagus Nerve at the Interface of the Microbiota-Gut-Brain Axis. Frontiers in Neuroscience. (doi:10.3389/fnins.2018.00049)

[2] Verma A., Inslicht S., Bhargava A. (2024). Gut-Brain Axis: Role of Microbiome, Metabolomics, Hormones, and Stress in Mental Health Disorders. Cells. (doi:10.3390/cells13171436)

 
 
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