Zucker in der Weihnachtszeit – bewusster Genuss statt Verzicht
- Miriam Harms
- 31. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Nov. 2025

Die Adventszeit duftet nach Zimt, Vanille und frisch gebackenen Plätzchen - und mit ihr kommt meist auch der Zucker in hohen Mengen. Kein Wunder: Weihnachtsmärkte, Naschereien im Büro und Familienfeste machen es schwer, „nein“ zu sagen. Doch statt strengen Verzicht zu üben, lohnt sich ein bewussterer Umgang: Genuss darf (und soll!) Teil eines gesunden Lebensstils sein.
In der dunklen Jahreszeit suchen wir oft nach „schnellen Glücksbringern“. Zucker steigert kurzfristig die Serotonin-Ausschüttung und sorgt somit für gute Stimmung.[1] Der Nachteil dabei: Zucker lässt den Blutzuckerspiegel rasch wieder abfallen. Zu den Folgen gehören Heißhunger, Müdigkeit, Reizbarkeit, Angstzustände oder Stimmungsschwankungen.[2]
Vor allem über die Feiertage im Winter nehmen viele Menschen durch zucker- und fettreiche Speisen sowie durch weniger Bewegung zu. Dies kann zu einer messbaren Verschlechterung der Stoffwechselwerte führen und hohe Konsequenzen für die Gesundheit haben.[3]
Die gute Nachricht: Die Weihnachtszeit muss nicht zur Zuckerfalle werden. Anstatt Zucker komplett zu meiden, hilft es, bewusst zu genießen. So bleibt der Genuss erhalten, ohne dass der Blutzucker ständig Achterbahn fährt.
Doch wie kann man die Weihnachtszeit ohne Zucker-Crash überstehen? Hier sind 3 einfache, alltagstaugliche Strategien:
Zucker beim Backen reduzieren
Viele Rezepte funktionieren mit 30-50% weniger Zucker, ohne dass Konsistenz oder Geschmack leiden. So lässt sich die Gesamtmenge an Zucker deutlich senken, ohne auf Genuss zu verzichten.
Natürliche Süße nutzen
Datteln, Apfelmus oder reife Bananen sorgen für eine milde Süße und liefern gleichzeitig Ballaststoffe. Diese verlangsamen die Aufnahme des Zuckers und stabilisieren deinen Blutzuckerspiegel.[4]
Nach der Mahlzeit naschen
Wenn Süßes nach einer am besten protein- und ballaststoffreichen Mahlzeit gegessen wird, steigt der Blutzuckerspiegel weniger stark an.[5] So lassen sich Energieeinbrüche und Heißhunger vermeiden.
Gerne unterstütze ich dich bei der Umsetzung der Tipps in den Alltag und inspiriere dich mit weiteren Ideen, die individuell zu dir passen. Schreib mir gern eine Nachricht.
Ich wünsche dir eine wunderschöne Adventszeit.
[1] Benton D. (2002): Carbohydrate ingestion, blood glucose and mood. Neurosci Biobehav Rev. (doi: 10.1016/s0149-7634(02)00004-0)
[2] University of Alabama at Birmingham (2022): How much sugar is too much? uab.edu
[3] Díaz-Zavala RG et al. (2017): Effect of the Holiday Season on Weight Gain: A Narrative Review. J Obes. (doi: 10.1155/2017/2085136)
[4] University of Alabama at Birmingham (2022). How much sugar is too much? uab.edu
[5] Shukla AP et al. (2017): Carbohydrate-last meal pattern lowers postprandial glucose and insulin excursions in type 2 diabetes. BMJ Open Diabetes Res Care. (doi: 10.1136/bmjdrc-2017-000440)

